Wach werden und den Autopiloten wahrnehmen: The Heros Journey

Es gibt Geschichten, die uns einlullen. Und solche, die uns wach werden lassen.


Die Held*innen-Reise gehört zu Letzteren. Es ist ein Framework, welches die menschliche Individuation im Spannungsfeld zwischen Ich und Gesellschaft, zwischen Ego und Verantwortung beschreibt.


The Heros Journey bildet eine Art menschliche Hyperrealität ab. Nicht die Realität selbst, sondern eine zusätzliche Dimension der Realität, ein Muster, welches immer wieder auftaucht, wenn wir das Handeln von Menschen und Organisationen beobachten.


  • Die Geschichte beginnt mit dem Held*in in der bequemen Komfortzone. Station 1.

  • 2. Station ist der Ruf (nach Veränderung). Das Leben selbst klopft quasi an die Tür uns sagt: "Hey, du faule Nuss ..."

  • Station 3: Held*in weigert sich dem Veränderungsdruck nachzugeben. Logisch, die Komfortzone ist bequem!

  • Station 4: Ein Mentor taucht auf und redet dem Held*in gut zu: "Es lohnt sich für dich, sonst ...

  • Station 5: Held*in verlässt maulend die Komfortzone und macht sich auf den Weg ins Unbekannte.

  • Station 6: Held*in muss Prüfungen bestehen und kriegt krass eins auf die Nase.

  • Station 7: Held*in ist gezwungen, die wahre Quelle seiner Kraft zu finden, um die finale Prüfung zu bestehen.

  • Station 8: Held*in kommt siegreich und geläutert zurück und stellt seine neuen Kräfte in den Dienst der Gemeinschaft.


Diese Geschichte wird seit zehntausenden von Jahren (in unterschiedlichster Form) immer und immer wieder erzählt. Zu Recht, denn sie erzählt uns im Kern etwas über unsere Fähigkeit, mit dem Ungewissen und Unbestimmten dieser Wirklichkeit umgehen und unser Leben erfolgreich gestalten zu können. Sei es in unserem eigenen Leben, oder auch auf Stufe von Organisationen und anderen Kollaborationsformen.





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