Die Rolle von (Lieblings)Gefühlen in der Kommunikation

Aktualisiert: Juni 23



Auszug aus dem Artikel für das Forum Vice Versa


Manche nenne mich Elefantenflüsterer, mal spöttisch, mal mit einem gewissen Respekt. Mit einem Elefanten habe ich aber noch nie gesprochen.

Ich rede mit Menschen. Oder etwas präziser: mit dem Unbewussten im Menschen. Dem Ort also, an dem 95% all unserer Entscheidungen gefällt werden. In der Neurobiologie wird das Unbewusste oft auch System 1 genannt und unser eigentlicher Verstand System 2. Ich nenne das System 1 einfach Elefant und das System 2 Elefantenreiter. Das ist eingängiger. Als Elefantenflüsterer (neudeutsch: Neurokommunikationsexperte) rede ich also mit dem Unbewussten im Menschen und ich tue das vor allem mit Geschichten (neudeutsch Storytelling). Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass Geschichten nicht nur buntes Kopfkino, sondern auch ein heftiges Wechselbad der Gefühle auslösen. Und genau das ist der Punkt: Wer Gefühle auslösen kann, steuert sehr direkt auch das Verhalten von Menschen. In Abstimmungen, Personalentscheiden, der Partnerwahl, Strategieprozessen, oder einfach auch nur bei der Menüauswahl im Restaurant. Menschen tun Dinge, weil sich diese gut und richtig an-fühlen. Nicht weil sie sich richtig an-denken. Wer mit dem Unbewussten, dem Elefanten spricht, spricht somit mit der wichtigsten Entscheidungsinstanz im Menschen.

Lieblingsgefühle
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Emotionslandkarte


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